Boueff aux Saperavi

Zugegeben, es hat etwas von einem französischen Nationalgericht, wenn wir Rindfleisch in Saperawi schmoren. Aber wo steht geschrieben, dass nur Franzosen mit Rotwein kochen dürfen? Und ist der Saperawi nicht eine ganze besondere Traube? Also: Kasserolle mit Speckscheiben auslegen, Rindfleischwürfel drauf, fein gehackte Zwiebel und ein Gewürzsträußchen aus Lorbeerblatt, Thymian, Petersilie und – als georgische Variante – etwas grünem Koriander. Salzen und pfeffern, dann mit etwas Fleischbrühe, viel Saperawi und einem guten Schuss Weinbrand auffüllen. Bei niedriger Temperatur etwa 3 – 4 Stunden köcheln lassen. Das kann bereits am Vortag geschehen. Beim Erwärmen Karottenscheiben dazugeben, nach einer knappen Stunde noch halbe Champignons, diese allerdings nur für etwa zehn Minuten. Die letzte Stunde ohne Abeckung köcheln lassen, damit die Sauce etwas reduzieren kann. Dann mit Kartoffelstärke binden. Dazu haben wir Serviettenknödel serviert, am Vortrag bereits gegart und kurz vor dem Servieren in Butterschmalz aufgebacken. Glasierte Karotten, Rosenkohl und frittierten Blumenkohl. Auch die Gemüse lassen sich am Vortag vorbereiten und müssen vor dem Servieren nur kurz angebraten, aufgewärmt oder frittiert werden. Dazu reichen wir, selbstredend, einen Saperawi, bei einem besonderen festlichen Anlass den aus dem Qvevri.

 

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